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22.07.2015, Elmshorn

Neues Aufnahme- und Sprechstundenzentrum für die Regio Kliniken

„Wir denken Krankenhaus neu“

Das Team des Sprechstundenzentrums.

Am Regio Klinikum Elmshorn entsteht ein Aufnahme- und Sprechstundenzentrum. Durch die zentrale Einrichtung für die Aufnahme von geplanten Patienten werden Wartezeiten spürbar reduziert und die Notaufnahme entlastet. Auch für die Sprechstunden gibt es damit jetzt einen einheitlichen Ort.               

Wer bislang für eine geplante Behandlung in das Regio Klinikum nach Elmshorn kam, musste für notwendige Voruntersuchungen oder vereinbarte Sprechstundentermine zum Teil verschiedene Stationen aufsuchen - unter anderem die Notaufnahme. Das war umständlich und zeitaufwendig. Auch mussten die Patienten zum Teil lange Wartezeiten in Kauf nehmen, da Notfall-Patienten prioritär behandelt worden.  

Damit ist seit diesem Monat Schluss sein. Durch die Einrichtung eines zentralen Aufnahme- und Sprechstundenzentrums haben geplante Patienten im Regio Klinikum Elmshorn einen zentralen Anlaufpunkt für ihre Untersuchungen und Sprechstunden erhalten. Dazu wurde in den vergangenen sechs Monaten eine komplette Station auf der Eingangsebene des Krankenhauses umgebaut. Neben einem großzügigen Wartebereich mit einem zentralen Aufnahmetresen verfügt das Aufnahme- und Sprechstundenzentrum über zehn speziell für die verschiedenen Fachabteilungen eingerichtete Untersuchungsräume. Auch die Chefarztbüros finden sich jetzt alle in dem Zentrum.

Ein weiteres Herzstück der Einrichtung ist ein Servicecenter mit der zentralen Telefonnummer 04121 798 890. Hier nehmen Mitarbeiter die Anrufe der Patienten entgegen und vereinbaren die entsprechenden Aufnahme- sowie Sprechstundentermine für alle Fachabteilungen. Für die Sprechstunden müssen die Patienten dann auch nicht mehr verschiedene Bereiche im Krankenhaus ansteuern sondern auch direkt in das neue Zentrum kommen.

„Wir haben moderne freundliche Räume geschaffen, in denen eine angenehme Atmosphäre herrscht und sich die Patienten leicht orientieren können. Die Wege sind für Patienten und Mitarbeiter kurz, so dass wir Wartezeiten spürbar reduzieren können“, sagt Claudia Niemann.

Die 44-Jährige leitet das Aufnahme- und Sprechstundenzentrum. Die gelernte Arzthelferin und studierte Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen weist viel Erfahrung in der Organisation von Praxisabläufen und Sprechstundenmanagement vor. Bislang hat sie Praxen im Bereich des Führung-, Organisation-, Personal- und Qualitätsmanagements beraten.

„Wir denken Krankenhaus neu“, erklärt Angela Bartels, Vorsitzende der Regio Klinik Geschäftsführung. „Dazu gehört es auch, die eingefahrenen Wege zu verlassen und Strukturen zu verändern. Das Aufnahme- und Sprechstundenzentrum ist sichtbarer Teil dieser Veränderung.“

Die Geschäftsführerin ist überzeugt, dass mit dem Aufnahme- und Sprechstundenzentrum sich nicht nur die Situation für die Patienten ändert, die für einen geplanten Eingriff in die Klinik kommen. „Wir entlasten durch die Schaffung eines neuen Patienten-Portals auch die Notaufnahme wodurch wir zumindest objektiv die Wartezeit in dem Bereich ebenfalls senken können“, sagte Angela Bartels.

Das Aufnahme- und Sprechstundenzentrums in Elmshorn ist ein Pilotprojekt. Auch an den Kliniken in Pinneberg und Wedel sollen vergleichbare Einrichtungen entstehen.

Die Einrichtung des Zentrums hat rund 100.000 Euro gekostet.  

Kontakt

Sebastian Kimstädt
Pressesprecher & 
Leiter Unternehmenskommunikation

Tel.: 04121 798 9875
Mobil: 0162 2410570 
E-Mail: sebastian.kimstaedt@sana.de